"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."


Bertolt Brecht
 

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Freiheit statt Frontex

Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit

"Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben, im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“. 
...  
Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt und sich in den letzten Wochen zögerlich bis bremsend gegenüber den Aufstandsbewegungen verhalten. Dahinter stecken starke ökonomische Interessen, aber auch die gewachsene Kollaboration in der Migrationskontrolle. Despoten wurden umso wichtigere „Partner“, je effektiver sie als Wachhunde für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten. Migrationsbewegungen aus Afrika sollten um jeden Preis eingedämmt werden.
Tausendfacher Tod und Leid nicht mehr nur auf See, sondern auch in den Wüsten und Internierungslagern waren und sind die Folgen dieser schändlichen Komplizenschaft."

Die  gesamte Erklärung (und die Möglichkeit zu unterschreiben)
http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=429&clang=0

 

 

 

 

„Die Krone des Seelenfriedens ist unvergleichbar 
wertvoller als leitende Stellungen im Staate.“

Epikur

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, 
dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu, 
sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

Epikur

BUKO 35 : 
Von Erfurt nach München

 

oder: 

 

von München 1977 (BUKO 1) 

bis München 2013 (BUKO 35)

 

http://www.buko.info/buko-aktuell/

Aktivist_innen der Bundeskoordination Internationalismus (www.buko.info) haben eine Anfrage an euch: 
Es geht um den BUKO - den Bundeskongress Internationalismus. Der BUKO hat sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem wichtigen Ereignis für soziale Bewegungen in Deutschland entwickelt, das jährlich und immer in einer anderen Stadt stattfindet. 

weitere Infos
http://www.buko.info/buko-aktuell/

Und was ist die BUKO?  

Die Bundeskoordination Internationalismus ist eines der ältesten Basis-Netzwerke in Deutschland (* 1977) mit über 100 Soli-Gruppen, entwicklungspolitischen Organisationen, Initiativen, Kampagnen & Zeitschriften.

 
Sie steht für emanzipatorische Politik, radikale Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse und eine internationalistische Bewegung.


Sie ist Ort linker, herrschaftskritischer Debatten und vernetzt eigene Kampagnen und Arbeitszusammenhänge.

 

Da wo' s interessant ist

 

Davos – 
Da wo`s teuer ist

 

Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist eine der zentralen Nahtstellen der Selbst-Verständigung der sog. "Eliten" des globalen Kapitalismus.

(eigentlich müssten sich diese Frauen und Männer im Nazi-Sprachgebrauch Schmarotzer oder zumindest a-sozial nennen) 


Es verfügt über mehr als 100 "strategische Partner", allesamt global operierende Konzerne, von denen jeder pro Jahr 500.000 Schweizer Franken bezahlt, damit das Forum über Risiken und Gedeihen der globalen Wirtschaft nachdenken lässt. 

Aus Deutschland gehören u.a. die Deutsche Bank, die Metro Group, Siemens und VW dazu.


Bitte selbst marxeln.

2011  beispielsweise

strömten 1400 Chefs globaler Unternehmen, 
35 Regierungschefs und 

die VertreterInnen der wichtigsten Medien und Beratungsfirmen in den Schweizer Höhenkurort. 

19 der G20-Staaten waren mindestens mit Ministern vertreten.

Für unser vieles Geld erhalten die HerrscherInnen 
über die Konzerne und ihre Leibdienerinnen in der Politik ordentlich Leistung. 

2011 ging es um die Bearbeitung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, danach stand eine Tagung unter dem Thema "Gemeinsame Normen für eine neue Realität". 

Aber holla:


Was ist in den Augen der sog.  "Top"leute des globalen Kapitalismus die "neue Realität"?

Wollen sie Alternativen?

 

siehe u.a.

 

isw – Conrad Schuhler: http://www.isw-muenchen.de/download/davos-cs-2011-3101.html

Eine weitere
http://www.alternative-wirtschaftspolitik.de/

Weitere Alternativen: Ob Klimawandel, industrielle Überkapazitäten, Arbeitslosigkeit oder Verteilung des Reichtums – der »freie Markt« scheint grundlegende soziale und wirtschaftliche Probleme nicht lösen zu können. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar? Raul Zelik und Elmar Altvater liefern in ihrem Gespräch eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Ihr gemeinsamer Versuch, ein utopisches Gesellschaftsmodell zu entwickeln, geht von einem Ökonomiebegriff aus, der das ökologische und soziale Gemeinwohl einbezieht und auf Vernunft gegründet ist.
http://www.vermessung-der-utopie.de/

bitte selbst im Internet marxeln

 

 

Zu den "Hartz 4" Gesetzen, initiiert von 
Rot-Grün (die ab 1999 den offiziellen Krieg von Deutschland aus 
wieder eingeführt haben)
                  

ein auch 2013 (bis vielleicht bis zur Agenda 2020 nicht mehr) aktueller Kommentar von Thomas Morus 
(dieser allerdings schon ziemlich lange tot)

"Wenn ich daher alle die Staaten, welche heutzutage in Blüthe stehen, durchnehme und betrachte, so sehe ich, so wahr mir Gott helfe, in ihnen nichts Anderes, als eine Art Verschwörung der Reichen, die unter dem Deckmantel und Vorwande des Staatsinteresses lediglich für ihren eigenen Vortheil (sic) sorgen, und sie denken alle möglichen Arten und Weisen und Kniffe aus, wie sie das, was sie mit üblen Künsten zusammen gerafft haben, erstens ohne Furcht es zu verlieren, behalten, sodann wie sie die Arbeit aller Armen um so wenig Entgelt als möglich sich verschaffen mögen, um sie auszunutzen.

Diese Anschläge, welche die Reichen im Namen der Gesammtheit (sic), also auch der Armen aufgestellt und durchzuführen beschlossen haben, wurden dann zu Gesetzen erhoben. Aber wenn diese grundschlechten Menschen alle Besitzthümer (sic, sic), die für Alle hingereicht hätten, unter sich getheilt (umfairteilen, ist das schon so lange her?) haben – wie weit sind sie dann noch von dem Glückseligkeitszustande des utopischen Staatswesens entfernt!"

 

1516 geschrieben, 
[Morus: Utopia. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 9571 - (vgl. Morus-Utopia, S. 159-160)]

siehe auch unser Fluchblatt zu Hartz 1 bis 4

 

 

Editorial

 

Weil jetzt viele ihre Doktorarbeiten ins Netz stellen, möchte ich auch letztendlich meine Diplomarbeit von 1976 der Netz-Öffentlichkeit vorstellen. 

Unter ziemlich großen Mühen habe ich eine OCR-Version (aus der Ihr Textzeilen entnehmen könnt, per "Steuerung und Copy") als  Libre-Office Datei eingescannt. 

Für das Auge werde ich eine PDF- Datei der damaligen Diplomarbeit erstellen, aus der ersichtlich ist, wo welcher Text hingehört. Und wo welche Fußnote ihren Ursprung hat.

Lesen 
der Diplomarbeit

 

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"Wenn wir nicht neu erfinden, dann irren wir."

BiEm-Seminar zu Venezuela, 30.11.-2. 2012 in Dresden

» mehr

 

 

Verhindert die Bankenrettung!

von Werner Rügemer

Wenn die Finanzakteure, insbesondere die Banken, sich gerade jetzt, in der freiesten Phase ihrer Geschichte, selbst für handlungsunfähig erklären und die Rettung beim fundamentalistisch kritisierten Staat suchen, dann müssen sie wirklich am Ende sein. Gemessen am eigenen Selbstverständnis hat das Kapital seinen Bankrott erklärt.

Nichts wäre systemgerechter, als dass jede zahlungsunfähige Bank zum Insolvenzrichter geht oder mit sanfter Gewalt dorthin begleitet wird. Gerade das aber geschieht nicht. Insolvenzverschleppung ist eine Straftat, wäre dies sogar auch in einem betriebswirtschaftlich gut geführten Sozialismus. Aber der jetzige Staat sorgt eilfertig für die Brechung seiner eigenen Gesetze. Und auch die Markt-Fundamentalisten der Europäischen Union sind plötzlich ganz flexibel von der Richtigkeit der Verfahrensweisen überzeugt, die sie bisher verteufelt haben.

Manche KritikerInnen der Neoliberalen mussten nun erleben, dass die vermeintlichen Marktradikalen in Sekundenschnelle zu Staatsradikalen wurden und dabei offensichtlich keinerlei Argumentationsprobleme hatten. Man muss aber genauer hinsehen. In Wirklichkeit hat die neoliberale Wirtschaft unter Führung der Finanzakteure von vornherein auf die Vollkasko-Methode gesetzt: volle private Freiheit und volle staatliche Absicherung. ....

Weiter im Text auf der
Internetseite des Ossietzky
http://www.sopos.org/aufsaetze/494e61029f109/1.phtm


PNAS-Studie: 
Wie die Reichen den Armen schaden



"Dass Umweltzerstörung sich nicht für Grenzen interessiert, sollte
spätestens seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl klar sein. Die
Schäden, die einzelne Länder verursachen, wirken sich grundsätzlich
weltweit aus. Doch wer schadet da eigentlich wem? Dass Faktoren wie
Klimawandel, Zerstörung der Ozonschicht und Entwaldung auch die
Industrieländer Geld kosten, steht außer Frage.

Ein internationales Forscherteam hat nun untersucht, wie sich die
ökologischen Auswirkungen auf die gesamte Welt verteilen - und zwar
getrennt auf Länder mit hohem, mittlerem und niedrigem
Pro-Kopf-Einkommen. Dazu haben die Wissenschaftler Daten aus den Jahren
1961 bis 2000 analysiert und zwar für sechs verschiedene Bereiche: den
Klimawandel durch Treibhausgas-Emissionen, die Verarmung der
Ozonschicht, die Intensivierung der Landwirtschaft, die Zerstörung der
Wälder, die Überfischung und den Verlust von Mangrovenwäldern."

Der vollständige Artikel von Matthias Gräbner auf Telepolis vom 23.1.08
findet sich unter:

www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27129/1.h

Last - not least:

 

 

Klassisches aus unserem Archiv: 

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»Wir haben was gegen den Reichtum«


Ordensleute für den Frieden ließen bei Aldi 

Brot, Rosen und Wein mitgehen. 


Ein Gespräch mit Gregor Böckermann (Mitglied der Initiative Ordensleute für den Frieden). 
Wegen Blockadeaktionen gegen US-Militäreinrichtungen und Airbases während des Irak-Krieges stand er mehrfach vor Gericht)         mehr

 

 

 

hier in einen Zusammenhang gebracht:

 

 

"Alles für alle - und zwar umsonst!"

 

Spontane Aktion während des 27. Bundeskongresses Internationalismus (BUKO) 2004 in Kassel.

 

 

 

 

Eine Gruppe von Leuten stürmte in einen Laden der Kette H & M, riss Kleidungsstücke aus Regalen und von Tischen und warf sie auf die Straße. Passanten griffen zu. 
Für die BUKO (Bundeskoordination Internationalismus), die diese Umverteilungsaktion weder geplant noch zu verantworten hat, kam ein böses Nachspiel.   mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 02. Januar 2000