"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."


Bertolt Brecht
 

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Kolonialismus

die Quelle des heutigen Reichtums

 

James Matthews:

Wir sahen
den weißen Mann ankommen

wir sahen den weißen Mann ankommen
in seltsamen Schiffen, die wir nicht kannten nun sind wir Unbefugte
an den Küsten unseres Landes

er brachte mit sich ein
Buch,
das von einer neuen Religion sprach von Liebe, Demut und Erbarmen,
um uns gegen seine Täuschung blind zu machen
auf den Feldern, die uns gehörten kann unser Vieh nicht
länger weiden und wie Vieh werden wir zusammengepfercht, um auf dem ausgedörrten Boden zu verhungern

wir sterben in den Tiefen der Erde, um seine Truhen mit Gold zu füllen seine Gier nach glänzenden Steinen ist größer als seine
Sorge um unser Leben
unsere starken Rücken
bauen Strassen, auf denen der weisse Mann reist
sein Wagen überschüttet uns mit Staub und zwingt uns in den Graben
in. seinem Haus beruhigen unsere Mütter und Schwestern se ne Kinder
schenken ihnen die Liebe, die sie brauchen, nur um später zurückgestoßen zu werden


die Ankunft des weißen Mannes
und seines Stammes in unserem Land hat uns eine Lektion gelehrt bitter wie Arznei
das Wort des weißen Mannes ist einen Dreck wert

[1]


 

Kolonialismus als Quelle des heutigen Reichtums
in den gegenwärtig immer noch ausbeutenden Nationen

 

Vorbemerkung:

Es gibt verschiedenste Gründe für die heutige und die tägliche  Ermordung (Jean Ziegler) 
von Kindern und Erwachsenen durch das "Phänomen Hunger". 

Sicher auch viele endogene (in den jeweiligen Ländern selbst erzeugte) Begründungen für den Hunger in der Welt. 

 

Wer würde beispielsweise die Situation der "obdachlosen", der aus ihren Wohnungen vertriebenen  Menschen in Bielefeld City nicht auch dem Unter-System Kapitalismus BRD (auf Stadtebene eng verbunden mit dem Unter-System Ordnungsamt Bielefeld) zuordnen wollen. Die Hungernden in Bielefeld sind also Ergebnis der Politik im Staat Deutschland. Aber die innerstaatliche Politik in der BRD, in Indien, in China oder in Kolumbien ist nur ein Teil der Ursache von Hunger.

Heutiger Hunger und heutiges Elend sind exogen begründet auch in der Geschichte des Kampfes von Menschen aus Europa um Vorherrschaft in der Welt - euphemistisch im Geschichtsunterricht meist „Industrialisierung“ oder "Forschung" genannt. Heutige Armut ist begründet in der von Reichen bezahlten „Auslandsaufenthalte“ der „Abenteurer“ und „Entdecker“ genannten verbrecherischen Personen, wie Pizzarro, Kolumbus, Peters bis zu heute lebenden, uns allen bekannten Personen. NormalbürgerInnen dieser Welt haben - dies meint nicht nur der Friedensforscher Johan Galtung - immer nur die Brosamen, die Krümel, die Abfälle aus der dicken Absahne erhalten. 

Die heutige ungerechte Weltsituation  - so schreibt Walter Rodney - ist „ein Ergebnis der kapitalistischen, imperialistischen und kolonialistischen Ausbeutung. Die Gesellschaftsformationen in Asien und Afrika entwickelten sich eigenständig, bis sie direkt oder indirekt von den kapitalistischen Mächten übernommen wurden. Die Ausbeutung intensivierte sich, das jeweilige Mehrprodukt wurde exportiert. Die Gesellschaften wurden des Ertrags ihrer Naturschätze und ihrer Arbeit beraubt. Das bleibt ein wesentlicher Grund der heutigen Unterentwicklung."[2]  

Noch deutlicher formuliert dies Eduardo Galeano vor 30 Jahren, als er einleitend zu seinem fundamental-wichtigem Buch "Die offenen Adern Lateinamerikas" schreibt: "Die internationale Arbeitsteilung besteht darin, dass einige Länder sich im Gewinnen und andere im Verlieren spezialisieren. Unsere Region der Welt, die, die wir heute Lateinamerika nennen, war frühentwickelt: Schon seit den fernen Zeiten, in denen die Europäer der Renaissance über das Meer vordrangen und ihr die Zähne in die Gurgel schlugen, spezialisierte sie sich im Verlieren. ... Lateinamerika ist die Region der offenen Adern. Von der Entdeckung bis in unsere Tage hat sich alles zuerst in europäisches, nachher in Nordamerikanisches Kapital verwandelt, und als solches hat es sich in fernen Machtzentren angehäuft und häuft sich weiter an. Alles: die Schätze der Natur und die Fähigkeiten der Bevölkerung, die Produktions­methoden und die Klassenstruktur jedes Ortes sind von auswärts durch seine Eingliederung in das weltumfassende Getriebe des Kapitalismus bestimmt worden. ... Unsere Niederlage war seit jeher ein untrennbarer Bestandteil des fremden Sieges; unser Reichtum hat immer unsere Armut hervorgebracht und dazu gedient, den Wohlstand anderer zu nähren: den der Imperien und ihrer einheimischen Aufseher."[3]  Buche, das eine Geschichte der Ausplünderung bieten, aber zugleich die derzeitige Technik des Raubes darstellen will, die Konquistadoren in ihren Karavellen und - die Technokraten in den Jets, Hernán Cortés und die Marineinfanterie, die Landvögte des Königreichs und die Missionen des Weltwährungsfonds, die Gewinne der Sklavenhändler und die Dividenden der General Motors.“[4]  

Zu einem späteren Zeitpunkt
werden wir uns explizit auch mit der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen: Deutsche Kolonialherrschaft ist bloß eine Episode, denken und sagen viele. So erklärte etwa der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele im April 2001, "dass Deutschland das Glück hatte, sehr früh aus der Kolonialisierung gewaltsam heraus getrieben worden zu sein". So könne es "eine Rolle übernehmen, die unbelastet ist und die deshalb eine Vorreiterrolle sein kann". Auch andere Legenden vom beliebten Kolonialdeutschen gibt es noch immer zu viele.
 
Diese Ignoranz ist Resultat der mangelhaften Auseinandersetzung mit der deutschen kolonialen Vergangenheit und schreibt diese zugleich weiter fort.
Das Dritte Reich (zwölf Jahre) zeigt: Dauer sagt nichts über Intensität.
 

Vorläufig dokumentieren wir schon mal einen Aufruf (klick),
endlich Reparationszahlungen für die (deutsche) Kolonialzeit zu leisten. Die Diskussion darüber ist seit über 100 Jahren überfällig. Und die Konsequenzen einer solchen Diskussion ebenfalls.

 

 

Zur ursprünglichen Kapitalakkumulation

Eine Vorbedingung für die kapitalistische Produktion ist nach Karl Marx das "Vorhandensein größerer Massen von Kapital und Arbeitskraft in den Händen von Warenproduzenten", d.h. der kapitalistischen Akkumulation von Kapital muss die so genannte "ursprüngliche" Akkumulation vorausgehen, "eine Akkumulation, welche nicht das Resultat der kapi­talistischen Produktionsweise ist, sondern ihr Ausgangspunkt." [5]

 

In der entscheidenden Entwicklungsperiode des Kapitalismus vom 16. bis zum 18. Jahrhundert trugen (so schreibt Ernest Mandel) zwei Formen der Aneignung des Mehrwerts zu einem schnellen Anwachsen des Welthandels bei:

 

"Mehrwert als Resultat der Mehrarbeit der von den Kapitalisten eingestellten Arbeiter-Produzenten, und Mehrwert, der nichts anderes ist als Diebstahl oder Raub von Werten bei den überseeischen Völkern, mit denen die westliche Welt in Berührung gekommen ist, wobei man sich diese Werte teils durch Arglist und teils durch offene Gewalt angeeignet hat.
Die Geschichte vom 16. bis zum 18. Jahrhundert ist, von der Eroberung und Plün­derung Mexikos und Perus durch die
Spanier bis zur Ausplünderung Indonesiens durch die Portugiesen und die Holländer und der gewaltsamen Ausbeutung Indiens durch die Engländer, eine einzige Kette von Plünderungsaktio­nen; diese Plünderungen führen gleichzeitig zu einer internationalen Konzentration von Werten und Kapital in Westeuropa, dessen Bereicherung im buchstäblichen Sinne des Wortes durch die Verarmung der ausgeraubten Gebiete bezahlt wird."[6]

 

In dieser Periode war der Kapitalismus noch nicht so „weit“ entwickelt, dass er - so Christel Neusüss -  "auf seinen eigenen und ihm eigentümlichen Grundlagen funktionierte, nämlich der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit und der Pro­duktion des relativen Mehrwerts. ... Das Handelskapital zeichnete sich genau dadurch aus, dass es den Mehrwert nicht aus der Ausbeutung der Arbeitskraft und der pro­gressiven Erhöhung der Ausbeutungsrate durch progres­sive Senkung der zur Reproduktion der Arbeiterklasse notwendigen Arbeitszeit bezog, sondern aus Prellerei, Plünderung und Raub." [7]

 

Der Mehrwert, der durch Plünderung, Raub und „Handel“[8] entstand, bedurfte für eine Akkumulation einer wachsen­den Zahl von Handelskontakten, die bei den noch nicht entwickelten Produktionsformen nur durch eine ständige Ausweitung der Handelssphäre zu erreichen war:

"Dem Kapital in seiner Form als Handelskapital wohnt demnach die Tendenz inne, den Weltmarkt auszubilden, weil terri­toriale Ausweitung der Sphären des Handels und der mit ihm gesetzten Plünderung und Prellerei Bedingung seiner Akkumulation sind." [9]

 

Ernest Mandel belegt die Bedeutung der Ausplünderung der heutigen Dritten Welt für die Kapitalakkumulation ausführlich[10] und bestätigt damit Marx, der seiner Meinung nach die Bedeutung der Ausplünderung für die wirtschaftliche Entwicklung der Kolonialmächte "noch unterschätzt hat."[11]

 

Marx schreibt nämlich im ersten Band des "Kapital":
"Die Entdeckung der Gold- und Silberländer in Amerika, die Ausrottung, Versklavung und Vergrabung der eingebornen Bevölkerung in die Bergwerke, die be­ginnende Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung von Afrika in ein Geheg zur Handels­jagd auf Schwarzhäute bezeichnen die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära. Diese idyllischen Pro­zesse sind Hauptmomente der ursprünglichen Akkumula­tion."[12]

Und er schreibt über die Auswirkungen dieser Zeit für die westeuropäischen Nationen:
"Das Kolonial­system reifte treibhausmäßig Handel und Schifffahrt[13]. Die ‘Gesellschaften Monopolia' (Luther) waren gewaltige Hebel der Kapitalkonzentration. Den aufschießenden Manufakturen sicherte die Kolonie Absatzmarkt und eine durch das Marktmonopol potenzierte Akkumulation. Der außerhalb Europa direkt durch Plünderung, Versklavung und Raubmord erbeutete Schatz floß ins Mutterland zu­rück und verwandelte sich hier in Kapital."[14]

 

Mandel stellt die wichtigsten Posten dieser Ausplünderung zusammen und erhält die geschätzte Gesamtsumme von mehr als einer Milliarde Goldpfund, die sich allein durch Raub und Sklavenhandel in Europa ansammeln konnte; diese Summe liegt über dem Wert des gesamten Anlagekapitals in allen europäischen Industrieunternehmen um das Jahr 1800.[15]

 

Werner Sombart gibt mit sehr detaillierten Zahlenangaben einen Einblick in die Größenordnung des Kapitaltransfers von den heute unterentwickelten Ländern in die euro­päischen Staaten: Allein im 18. Jahrhundert wurden le­diglich aus spanischen und portugiesischen Kolonien Edelmetalle im Wert von weit über 15 Milliarden (Gold)-Mark herausgeholt. Herausholen von Gold bedeutet gleichzeitig immer auch Ermordung von irr-sinnig vielen Menschen. [16]

 

Dieser Milliardentransfer[17] (Berechnungen von Conrad Schuhler/ W. Sombart) aus den abhängigen Gebieten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas lässt die historische Schulmeinung der "angeblich 'originären' Entwicklung Großbritanniens hin zum Industriekapitalismus" in neuem Licht erscheinen:  

"England hat bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts 'Schätze im Werte von 500.000.000 bis 1.000.000.000 Pfund Sterling aus Indien' herausgeholt... Dieser absolut gigantische Betrag gewinnt seinen Stellenwert als Faktor der sozio­ökonomischen Entwicklung Englands erst dann, wenn man ihn im Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Überschuß sieht, aus dem allein volkswirtschaftliches Wachstum produziert werden kann."[18]

 

Damit ist der unfreiwillige Beitrag der abhängig gemachten Länder (die heute sog. Dritte Welt) für die ursprüngliche Kapitalakkumulation in Europa deutlich benannt[19], mit den Produkten und Bodenschätzen der geplünderten Kolonien konnte Europa seine Wirtschaft systematisch aufbauen und damit Grundlagen für die weitere Ausbeutung der peripheren Länder schaf­fen.
Die geraubten Werte bedingten nac
h Ellen Brun/Jacques Hersh u.a. "den entscheidenden Vorsprung, den Europa durch die industrielle Revolution und danach erhielt. "[20]

 

In diesem Zusammenhang füge ich schließlich ein Zitat von A.G. Frank ein, der in der Analyse der "Entwicklung der Unterentwicklung" von Brasilien u.a. folgendes schreibt:
"Brasilianisches Gold wiederbelebte die Inflation in den Metropolen und trug - ebenso wie die Reichtümer, die Clive aus Indien holte - wesentlich zur britischen Kapitalakkumulation unmittelbar vor seinem Krieg mit Napoleon und seinem industriellen Take-off bei. Damit schaffte wieder einmal die ungleichgewichtige Entwick­lung des kapitalistischen Weltsystems die Struktur der Unterentwicklung?"[21]

 

 

Fortsetzung dieser Kriminalgeschichte der Bereicherung folgt.

 

Dieses System wird zu dieser Stunde fortgesetzt

 - ohne angemessenen Widerstand.

Es gibt Neokolonialismus (euphemistisch heutzutage Globalisierung genannt)
und es gibt heutigen – für Herrschende lukrativen - Sklavenhandel, einen Markt, auf dem Menschen als Ware verkauft werden  und, und, und ...

 

 

 

 

Zusammenstellung der Zitate und Zwischentexte:

Andreas Schüßler

 

 


 

[1]  aus: CRY RAGE, SPRO-CAS Pub­lications, Johannesburg 1972; die Veröffentlichung war in Südafrika verboten. Zitiert nach: Vorbereitungs­texte für die 5.Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, Nairobi 1975, Sektion V, Strukturen der Ungerechtigkeit und Kampf um Befreiung, S.14 f.)

 

[2] Walter Rodney, a.a.O., S.13

[3] Eduardo Galeano, Die offenen Adern Lateinamerikas. Die' Geschichte eines Kontinents von der Entdeckung bis zur Gegenwart, 2.Aufl., Wuppertal 1976, Sonderausgabe, S.10f.

[4] Eduardo Galeano, a.a.O., S.17

[5] Karl Marx, Das Kapital, a.a.O., 5.741; vgl. zum fol­genden auch: ebd., S. 741-802/ -33­

[6] Ernest Mandel, Marxistische Wirtschaftstheorie, 2 Bde., Frankfurt/M. 1968, 5.551 f.; siehe auch: Ulf M. Baum­gärtner/Onno-Hans Poppinga, Grundzüge der Agrarstruktur im peripheren Kapitalismus, in: Bassam Tibi/ Volkhard Brandes, Handbuch 2, a.a.O.,S.207-240, hier: 5.211

 

[7] Christel Neusüss, Imperialismus und Weltmarktbewegung des Kapitals, Erlangen 1972, S.33  

[8] Geflügeltes Wort in den ersten nachdenklichen Diskussionen 1984 (100 Jahre Berliner Konferenz) und 1992 (anlässlich der Jubiläumsfeiern für den Terroristen – nicht nur Touristen - Kolumbus):
Als die EinwohnerInnen von „Latein“amerika Kolumbus zum ersten Mal sahen, machten sie eine schlimme Entdeckung.

[9] ebd., S.34

 

[10] vgl. Ernest Mandel, Die Marxsche Theorie der ursprünglichen Akkumulation und die Industrialisierung der Dritten Welt, in: Folgen einer Theorie. Essays Über 'Das Kapital' von Karl Marx, Frankfurt/M. 1967, S. 71-93, hier: S.71 ff. 

[11] ebd., S.76

[12] Karl Marx, Das Kapital, a.a.O., S.779  

[13] damals noch nicht mit drei fff

[14] ebd., S.781

[15] vgl. Ernest Mandel, Die Marxsche Theorie ..., a.a.O., S.76 ff. und ders., Marxistische Wirtschaftstheorie, a.a.O., S.551 ff.

[16] vgl. Werner Sombart, Der moderne Kapitalismus. Historisch-systematische Darstellung des gesamteuro­päischen Wirtschaftslebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, 3 Bände, München und Leipzig 1928, Erster Band, Zweiter Halbband, S. 664 ff.

[17] Conrad Schuhler errechnet aus den Sombartschen Zahlenangaben für die beiden ersten Prioden kolonialer 'wirtschaftlicher Beziehungen' einen Transfer von mehreren Hundert Milliarden Dollar; vgl. Conrad Schuhler, a.a.O., S.98  

[18] ebd.  

[19] Ich gehe hier noch nicht auf den 'Beitrag' ein, der durch die Ausbeutung europäischer Arbeiter und Bauern zustande kam; siehe hierzu u.a.: Paul M. Sweezy, Theorie der kapitalistischen Entwicklung. Eine analytische Studie über die Prinzipien der Marxschen Sozialöko­nomie, Neuauflage Frankfurt/M. 1970; außerdem: Ernest Mandel, Marxistische Wirtschaftstheorie, a.a.0.

Auch Neusüss beschreibt diese Form des Mehrwerts: "Der Prozess der ursprünglichen Akkumulation ist gleichzeitig Prozess der gewaltsamen Enteignung der Produzenten von ihren Produktionsmitteln, gewaltsame Unterordnung der Arbeiter unter das Kapital, unter­stützt durch Gesetz und die Anwendung physischer Ge­walt durch den Staat." (Christel Neusüss, a.a.O.,S.35)  

[20] Ellen Brun/Jacques Hersh, a.a.O., S.42; vgl. Ernest Mandel, Marxistische Wirtschaftstheorie, a.a.O., S.545.  

[21] A.G. Frank, Kapitalismus... ,S.163f

 

 

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Stand: 10. Dezember 2010