"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."


Bertolt Brecht
 

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Übersicht und Anmeldung

http://www.buko.info/buko-kongresse/buko-33/buko33-kongress/aufruf/

 

*** Sonder-News zum BUKO 33 – 

Kollektive Aneignung statt Globale Enteignung (Tübingen, 13. bis zum 16. Mai 2010) ***

 

Es ist soweit! Am kommenden Donnerstag beginnt der 33. Kongress der
Bundeskoordination Internationalismus im Tübinger Sudhaus (Hechingerstr.
203). 
Der Kongress selbst wird am Donnerstag um 17:00 mit den Crashkursen
beginnen. Das sind Einführungsveranstaltungen in die beiden Schwerpunkte
diesen Jahres (EU und Gemeingüter) sowie  weitere BUKO-typische Themen wie
Klimagerechtigkeit.
Ab 20:00 werden in einer großen Auftaktveranstaltung die internationalen
Gäste und das Programm dieses BUKO vorgestellt. Anschließend stellen sich
in den einzelnen Räumen des Sudhauses verschiedene bundesweite und lokale
Strukturen vor, während in der Peripherie Musik aufgelegt und Cocktails
ausgeschenkt werden.

Am Freitag wird ab 10:00 Uhr auf je einem eigenen Podium in die
Fragestellungen der beiden Themenschwerpunkte eingeführt. 

Um 20 Uhr das große Abendpodium zu den Verhältnissen zwischen Europa und Afrika 125 Jahre nach
der Berliner Kongo-Konferenz

 Am Samstag geht es weiter mit Workshops, Vernetzungstreffen, einer Aktion in der Innenstadt und den
beiden Abschlussveranstaltungen zu den Themenschwerpunkten. Für das
Abschlusspodium im EU-Panel ist es uns noch kurfristig gelungen, einen
Referenten aus Griechenland zu den gegenwärtigen Protesten einzuladen.

Das vollständige Programm findet Ihr hier:
http://www.buko.info/fileadmin/user_upload/BUKO33/doc/b33_programm.pdf


Für das leibliche Wohl wird jederzeit durch die bio-vegane Volxküche Le
Sabot gesorgt. Auch eine Kinderbetreuung wird angeboten und
Veranstaltungen, die sich explizit an jugendliche Teilnehmer_innen
richten.

Ihr könnt auch ohne Anmeldung jederzeit vorbeikommen, insbesondere die
Auftaktveranstaltung, der Markt der Möglichkeiten und die Veranstaltung am
Freitagabend und die Party (mit Konzert) richten sich auch an ein Publikum
über die eigentlichen Kongressteilnehmer_innen hinaus. Natürlich können
auch einzelne Workshops besucht werden und dafür ein Tagesticket gekauft
oder eine kleine Spende hinterlassen werden. Und natürlich könnt Ihr
jederzeit vorbeikommen, um zu helfen.

 

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*** Der COUNTDOWN läuft. 

Diese News wurde Euch schon aus Tübingen geschickt. 

Wir sitzen in unserem frisch bezogenen Kongressbüro im Sudhaus: Es wird geplant, gebastelt, aufgebaut, geplaudert und die Stimmung ist gut. Telefonisch sind wir auch hier zu erreichen, falls uns während des Kongresses dringend erreichen müsst: 0160-93597455. Wir warten nun nur noch auf Sonne und viele nette Gäste. Also, nix wie los. Jetzt schnell Koffer packen und vorbei schauen!***

Inhalt: _______________

1) Highlights und Sterne I: Internationale Gäste auf dem BUKO 

2) Highlights und Sterne II: Live-Stream vom BUKO 

3) Highlights und Sterne III: JuLe stellt sich vor 

4) Highlights und Sterne IV: Podium: Neokoloniale Verhältnisse und postkolonialer Widerstand 

5) Highlights und Sterne V: Das Jahresplenum (JP) der BUKO 

6) BUKO für CamperInnen 

7) Nach dem BUKO ist vor dem Ratschlag: 11.-13.6. in Kassel 

8) BUKO-Seminar: Die Krise und ihre Horizonte, Kassel (vor.), 12.-13.9. 

9) Zu guter Letzt: BUKO braucht Kohle

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1) Highlights und Sterne I: Internationale Gäste auf dem BUKO

Wir freuen uns, dass auch auf dem diesjährigen BUKO wieder viele internationale Gäste vor Ort sein werden. Am Donnerstagabend habt ihr die Möglichkeit, einen Teil der ReferentInnen kennen zu lernen und sie werden natürlich auf dem Kongress selbst Workshops anbieten und an Veranstaltungen teilnehmen. Wir sind gespannt und freuen uns auf:

# Madjiguène Cissé (Sans Papiers-Bewegung) # Liliana Uribe (Anwältin der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation „Corporación Jurídica Libertad“) # Flor Gallego (Movimiento de Víctimas de Crímenes del Estado, Kolumbien) # Douglas Estevam (MST / São Paulo, Brasilien) # Isodoro Salomão (Befreiungstheologe / Mato Grosso, Brasilien) # Lorena Zelaya (Bloque Popular Honduras, Frente Nacional de Resistencia contra el Golpe, Honduras) # Carlos Aguilar (Grito de l@s Excluid@s Mesoamerica, Costa Rica) # Ujjaini Halim (Indien) # Jayakumar Chelaton (Organisation Thanal, Indien) # Vadim Damier (Moskau, Russland) # Athanasios Marvakis (Sozialwissenschaftler aus Saloniki)

Einige Visa- und Bürokratiehürden sind noch zu nehmen, wir drücken die Daumen und machen Druck, dass wirklich alle hier genannten auch zum BUKO anreisen können.

 

2) Highlights und Sterne II: Live-Stream vom BUKO 

Das Tübinger Projekt Wüste Welle ist dem Commons-Gedanken verpflichtet: Es kooperiert mit anderen Freien Radios für Zugangsoffenheit und vielfältigen Input. Die Kommunikation läuft über die jeweiligen UKW-Frequenzen, den Livestream sowie einen Blog. Dort sollen aktuelle Text- und Audiobeiträge sowie Bilder vom BUKO 33 ein weltweites Publikum zum aktiven Mitgestalten auffordern. Die mitgeschnittenen Seminare, Workshops und Diskussionen werden wir zeitnah im Netz dokumentieren. Niedrigschwelliger Zugang, thematische Sortierung und direkte Zugriffsmöglichkeiten sollen die bundesweite und europäische Vernetzung voranbringen.

Auf dem Blog werden im Vorfeld Beiträge präsentiert. Während des Kongresses gibt es 20 Stunden Livesendung und eine Nachberichterstattung soll die Folgewochen bereichern. Die Sendezeiten sind: Do, 13.5.: 18 – 20 Uhr; Fr, 14.5.: 14 – 22 Uhr; Sa, 15.5.: 14 – 22 Uhr und So, 16.5.: 14 – 16 Uhr

Livestream: 

http://wueste-welle.de:8000/stream.m3u
Blog: http://buko.wueste-welle.de
http://twitter.com/BUKO33

 

3) Highlights und Sterne III: JuLe stellt sich vor 

Wenn der BUKO nach Tübingen kommt, werden dieses Jahr auch junge Leute dabei sein. Ohne Akademischsprech, seitenlange Marxzitate oder unverständliche Fachwörter möchten wir Dir mit unserem JuLe-Programm Einführung in einige Themen (Commons, Rassismus, Sexismus, Privatisierung öffentlicher Güter, Bildung, EU & Militarisierung, Tübinger Burschenschaften und Alternative Lebensformen) anbieten. Themen, deren Inhalt und Wissen von vielen Linken oft als pure Selbstverständlichkeiten behandelt werden. Aber niemand wird mit einem bestimmten Wissen, einer Meinung oder Einstellung geboren. Auch die älteren und vielleicht auch altklugen Linken haben diese Themen irgendwann einmal als Neuland betreten. Wir wollen alles verständlich machen und uns nicht hinter wohlklingenden Formulierungen verstecken. Bei uns gilt: Fragen stellen ist strengstens erwünscht!

Wenn Du also Lust hast mit uns die Basics zu debattieren oder selber Radio machen und Videos drehen willst, dann bist Du im JuLe-Programm genau richtig!

 

4) Highlights und Sterne IV: Podium: Neokoloniale Verhältnisse und postkolonialer Widerstand 

125 Jahre sind vergangen, seit sich Vertreter von zwölf europäischen Staaten, des Osmanischen Reichs und der USA in Berlin über die Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents einigten. Das koloniale Erbe wirkt bis heute fort, sowohl in den ehemals kolonisierten Staaten als auch in den Kolonialstaaten. Aktuelle wirtschaftliche und politische Konflikte in den ehemaligen Kolonien zeigen die massive Einflussnahme Europas.

Bis heute wird die Kolonialgeschichte (nicht nur) in Deutschland verdrängt und verharmlost. Dabei finden sich koloniale Spuren in Straßennamen und in Museen, in rassistischen Alltagsdiskursen und -praktiken, in Diskriminierung und Exotisierung, in Mythen und stereotypen Bildern vom „Rest" der Welt sowie in aktuellen Militärstrategien und Governance-Konzepten. Auf dem Podium soll es zum einen um die neokolonialen Kontinuitäten im heutigen Afrika gehen, zum anderen um die Alltäglichkeit von Rassismus in Deutschland/Europa sowie den Widerstand dagegen.

Es diskutieren: Emanuel Matondo (Angolanische Antimilitaristische Menschenrechtsinitiative IAADH), Muepu Muamba (Dialog International), Seyoum Habtemariam (Äthiopisches Menschenrechtskomitee Tübingen), Madjiguène Cissé (REFDAF, Senegal).

Podiumsdiskussion: Neokoloniale Verhältnisse und postkolonialer Widerstand – Europa und Afrika 125 Jahre nach der Berliner Kongo-Konferenz, Freitag 20 Uhr

 

5) Highlights und Sterne V: Das Jahresplenum (JP) der BUKO

Wer steckt eigentlich hinter dem Kongress und hinter der Bundeskoordination Internationalismus? Wie werde ich Mitglied? Wie gründe ich einen BUKO-Arbeitsschwerpunkt und was kann ich tun, damit der BUKO auch mal in meiner Stadt tagt? All dies und noch viel mehr, ist auf dem Jahresplenum der BUKO zu erfahren. Das Plenum (ehemals MV) ist offen für alle Interessierten und nicht nur für BUKO-Mitglieder interessant.

BUKO-Jahresplenum, Samstag 16-19 Uhr, Theatersaal

 

6) BUKO für CamperInnen

BUKO-Erfahrene wissen es: Zum Kongress immer einen Schlafsack und eine Isomatte mitbringen. Wir haben nur begrenzt private Schlafplätze und die werden nach Bedürftigkeit und nach sozialen und gesundheitlichen Kriterien verteilt. Zum Kongressfeeling gehört also auch, dass man in der ersten Workshopphase noch seinen Rücken von der Nacht spürt. Da letztes Jahr das Campen zu gut angekommen ist, gibt es auch in Tübingen wieder die Möglichkeit, die Zelte aufzubauen. BUKO goes Camping. Ein paar Zelte sind da, wer draußen übernachten möchte, kann aber gerne sein eigenes Haus mitbringen. Keine Angst: Campen ist nicht Pflicht. Wir haben noch diverse beheizbare Räume und Zimmer, in denen Menschen unterkommen können.

 

7) Nach dem BUKO ist vor dem Ratschlag: 11.-13.6. in Kassel

Wir laden alle BUKO-Interessierte ganz herzlich zum BUKO-Ratschlag nach Kassel ein. Es stehen so interessante Themen an wie:

# Wie war der BUKO 33 und wie geht es im nächsten Jahr weiter? # Soziale Netzwerke im Netz - wie wollen wir sie nutzen? # Antimuslimischer Rassismus # und außerdem: Finanzen, Seminare 2011, Internationales Seminar 2011

Ihr seht, das lohnt sich! Es kann außerdem nicht oft genug gesagt werden: Der BUKO-Ratschlag ist für Neue offen!! Eine Mitgliedschaft in der BUKO oder ähnliches ist KEINE Voraussetzung für eine Teilnahme. Bitte merkt Euch den Termin schon einmal vor und meldet Euch an unter mail@buko.info.

Die Vorbereitungsgruppe des Ratschlags

BUKO-Ratschlag, 11.-13. Juni 2010 in der Villa Locomuna in Kassel

 

8) BUKO-Seminar: Die Krise und ihre Horizonte, Kassel (vor.), 12.-13.9. 

Es ist offensichtlich, dass die Krise in den Metropolen keine Entsprechung auf der subjektiven Seite hat. Zwar ist überall ein Donnergrollen zu vernehmen. Aber ansonsten geht alles seinen Gang. Offensichtlich ist außerdem, dass ökonomistische Argumentationsfiguren nicht weit genug tragen – insbesondere dann, wenn sie auch noch eine stark nationalstaatliche Schlagseite haben. Ebenso auffällig ist, dass es auch auf theoretischer Ebene und der Ebene des politischen Aktivismus keinen Aufbruch gibt. Gerade in der Sozialforumsbewegung, – aber auch bei ATTAC und anderen Organisationen – ist eher ein Rückgang des Aktivismus festzustellen. Nirgends ein Aufbruch, nirgends ein Versprechen. Der Glaube etwas verändern zu können, ist weitgehend abhanden gekommen. Oder?

BUKO-Seminar: Die Politisierung des Unmöglichen – Die Krise und ihre Horizonte; Beginn: Samstag, 11.9., 13 Uhr; Ende: Sonntag, 12. 9., ca. 15 Uhr; Seminarort: Voraussichtlich Kassel, Kosten: 20 Euro

 

 

9) Zu guter Letzt: BUKO braucht Kohle 

BUKO braucht Kohle: Damit die Bundeskoordination Internationalismus auch im nächsten Jahr wieder internationalistische Duftmarken setzen kann. Damit es auch 2011 wieder einen bunten, an- und aufregenden Kongress gibt. Damit auch in Zukunft die BUKO-Arbeitsschwerpunkte weiter Seminare und Veranstaltungen machen können. Damit wir den Umzug der Geschäftsstelle von der Werkstatt 3 in das Centro Sociale machen können, um dort unser BUKO Büro Hamburg zu eröffnen. Damit wir auch weiter Perspektiven aus dem globalen Süden in der deutschen Linken deutlich machen und AktivistInnen einladen können.

Knapp 20.000 Euro wurden dieses Jahr bereits gespendet. Das ist toll und wir danken ganz herzlich all unseren SpenderInnen! 
Bis Herbst fehlen noch 10.000 Euro, um die Arbeit des BUKO-Büros in der gewohnten Form gewährleisten zu können. 

Die sind doch auch noch zu schaffen, oder ...?

Spendenkonto: Verein zur Förderung entwicklungspädagogischer Zusammenarbeit, Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel, BLZ 210 602 37, Kto.: 234 389

http://www.buko-braucht-kohle.de/

 

 

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Copyleft 1989 Reichtumskritik 
Stand: 13. Mai 2010